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Zigeuner-Karten

Kartenlegerin Claudia: Zigeuner-Karten


Zigeuner-Karten: Foto: © n defender / shutterstock / #765180292
Foto: © n defender / shutterstock / #765180292

Zigeunerkarten - Unser Alltag in Bildern

Zigeunerkarten sind bei Weitem nicht so bekannt, wie beispielsweise die Tarot- oder Lenormandkarten. Und sie werden auch oftmals mit den Kipperkarten verwechselt, obwohl sie so gar nichts miteinander zu tun haben. Nichtsdestotrotz werden sie immer wieder als Wahrsagekarten genutzt. Die Unbekanntheit der Zigeunerkarten könnte möglicherweise darin begründet sein, dass es kaum Fachliteratur zu diesem Kartendeck gibt und somit das Wissen darüber nicht einfach zugänglich ist. Und doch gibt es Medien, die diese Kunst beherrschen.
 

Feine Unterschiede

Zigeunerkarten stellen Alltagssituationen dar. Daher werden sie auch Situationskarten oder Gefühlskarten genannt. Ende des 19. Jahrhunderts war der Begriff Zigeunerkarten erstmals vertreten. Entgegen der Bezeichnung hat dieses Kartendeck tatsächlich nichts mit Zigeunern im eigentlichen Sinne zu tun. Es wurde sich damals vielmehr der Mystik dieser Menschen bedient, da es eine Vielzahl von Wahrsagekarten gab und dieses Kartendeck so besser verkauft werden konnten.

Das Deck der Zigeunerkarten besteht aus 36 Karten, die mit ihrer liebevollen Aufmachung sehr ansprechend wirken. Die Karten sind nicht nummeriert, verfügen aber über eine Beschriftung in sechs Sprachen (Deutsch, Französisch, Englisch, Ungarisch, Italienisch, Kroatisch). Es wird davon ausgegangen, dass dieses Kartendeck hauptsächlich von der Damenwelt der gehobenen bürgerlichen Gesellschaft genutzt wurde. Eine letztmalige Aktualisierung bzw. Änderung der aktuell erhältlichen Karten erfolgte um 1960 herum.
 

Deutung der Zigeunerkarten

Um eine genaue Deutung vornehmen zu können, ist es wichtig, die Bedeutung einer jeden einzelnen Karte zu kennen. Nur so können die Zusammenhänge innerhalb einer Legung korrekt wiedergegeben werden. Ebenso ist hierfür das perfekte Legesystem notwendig, welches sich meistens nach der Fragestellung richtet.

Als eines der beliebtesten und ältesten Legesysteme gilt das Keltische Kreuz. Dieses kann auf jede Frageform angewendet werden. Ein Dreifaches Kreuz wird geschlagen mit zehn ausgelegten Karten. Die Karten eins, zwei und drei bilden das erste Kreuz und das Zentrum. Hiermit wird aufgezeigt, um welches Thema es geht. Die Karten vier, fünf und sechs bilden das zweite Kreuz, welches gleichzeitig ein Ring um das Zentrum darstellt. Diese Karten haben Bezug zum Fragesteller. Das dritte Kreuz beziehungsweise der zweite Ring, bestehend aus den Karten sieben, acht, neun und zehn, bilden die Einflüsse von aussen sowie das Umfeld ab.

Eine weitere Legemethode ist die sogenannte Grosse Tafel. Dabei wird sich aller 36 Karten bedient. Die Auslegung erfolgt in vier Reihen zu jeweils neun Karten. In der Gesamtheit bieten sie einen Überblick über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Und somit über das eigene Leben im grossen Ganzen.


Zigeunerkarten können sowohl zu Herzensangelegenheiten wie auch zu sozialen Situationen befragt werden oder auch für eine Analyse der aktuellen Lebenslage, ganz gleich, ob es dabei um Familie, Beruf oder Finanzen geht. Ein Blick in die Karten kann sowohl Fragen beantworten, Perspektiven aufzeigen und Tendenzen oder Richtungen offenbaren. So bekommen wir Unterstützung, wenn wir Entscheidungen treffen müssen oder unseren ganz persönlichen Weg finden wollen.


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